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Gewinnung des Bochnia-Salzes

Gewinnung des Bochnia-Salzes

Das älteste, immer noch funktionierende Salzgbergwerk befindet sich in Bochnia. Hier untertage fördern Bergleute Salz, ähnlich wie in Wieliczka. Die Bochnia-Saline ist jedoch älter und wurde einige Jahrzehnte früher als die von Wieliczka gegründet. Die Besichtigung des Salzreiches dauert etwas kürzer als in Wieliczka und umfasst u. a. einen Besuch in der Kapelle und den unterirdischen Räumen. Dort sind auch alte Bergmannswerkzeuge zu bewundern. Zu den Attraktionen zählen die unterirdische Rutschbahn und die Fahrt mit der Berggrubenbahn.
Von Bochnia aus, das 45 km westlich von Tarnów entfernt liegt, kann man zum Nowy Wiśnicz (5 km in südlicher Richtung) gelangen. Hier stehen am Marktplatz einige schöne Häuser und eine schöne Kirche im Stil des Frühbarocks. Über der Stadt erhebt sich ein prachtvolles Renaissanceschloss der Familie Kmita aus dem 15. und 16. Jh., das im darauffolgenden Jahrhundert von den Lubomirski in eine große Basteifestung umgebaut wurde. Ein kleines, aber interessantes Baudenkmal befindet sich am Fuße des Schlosses: der hölzerne Herrenhof Koryznówka mit einem Museum mit Andenken von Jan Matejko.
Nicht einmal 10 km südlich von Wiśnicz entfernt liegt im Uszwica-Flusstal Lipnica Murowana, ein Dorf bekannt nicht nur durch seinen Osterpalmenwettbewerb am Palmsonntag, sondern auch wegen seiner kleiner, hölzerner St.-Leonhard-Kirche, die in die UNESCO-Liste eingetragen wurde.
Auf dem Rückweg nach Tarnów sollte man unbedingt im Ort Dębno Halt machen, um das bezaubernde, kleine Schloss der Familie Dębińki zu besichtigen, das aus Stein und Ziegelstein Ende des 15. Jh. gebaut wurde und heute ein interessantes Museum beherbergt.



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