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Durch Podhale und Orawa

Durch Podhale und Orawa

Am Fuße des Tatra-Gebirges erstreckt sich Podhale – eine der schönsten Regionen Polens. Vor einigen zehn Jahren bestanden noch alle Podhale-Dörfer aus schindelbedeckten Holzbauernhäusern. Heute hat nur ein Dorf dieses Aussehen beibehalten, es ist Chochołów, 20 km von Zakopane entfernt. Manche Bauernhäuser in Chochołów wurden aus solch mächtigen Holzbalken gebaut, dass eine Wand nur aus zwei Balken besteht!
Aus Chochołów können wir über die Ebene des Nowotarska-Talkessels mit ihren weitläufigen Torfmooren ins Orawa-Land gelangen. Auf diese Weise erreichen wir über die Orte Czarny Dunajec und Jabłonka das Dorf Orawka mit gotischer Holzkirche von 1656. Die volkstümliche Bauweise in Orawa war ganz anders als in Podhale; davon kann man sich im Freilichtmuseum in Zubrzyca Górna überzeugen, wo zahlreiche Bauernhäuser mit Dachbrettergerüst aus Orawa stehen.
Über Orawa erhebt sich das mächtige Massiv von Babia Góra (1725 m ü.d.M.), Beskidenkönigin genannt; es ist der höchste Berg in den Beskiden. Der Ausflug auf den Berggipfel ist gar nicht so schwer, weil man aus Zubrzyca Górna auf die Höhe von 1000 m, zum Krowiarka-Bergpass hinauffahren kann. Die Wanderroute führt durch das Gebiet des Nationalparks von Babia Góra und der Aufstieg dauert ca. 2,30 Std.
Auf dem Weg aus oder nach Zakopane kann man an einigen Stellen Halt machen. Im Ort Chabówka, 40 km von Zakopane entfernt, befindet sich das Eisenbahnfreilichtmuseum mit alten Lokomotiven und Waggons.
Aus Chabówka kann man über Jordanów nach Sucha Beskidzka (33 km) gelangen. Diese Stadt ist durch das schöne Renaissanceschloss bekannt, das wegen seiner schönen Arkaden-Kreuzgängen im Innenhof „kleiner Wawel“ genannt wird. Im Zentrum von Sucha steht die hölzerne Schenke Rom aus dem 18. Jh. (heute ein Restaurant).


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